Überblick

Stirnlift:

Bei einem Stirnlift handelt es sich um eine Straffung der Stirn und gleichzeitige Anhebung der Augenbrauen. Das Herabsinken der Augenbrauen ist eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses. Dies verursacht, dass sich die Brauen über die Oberlider schieben. Die mimische Muskulatur versucht diesen Vorgang auszugleichen, was nach und nach zu ausgeprägten Stirnfalten führt.

Mit Hilfe eines Stirnlifts werden die abgesunkenen Partien wieder angehoben und die für die Faltenentwicklung verantwortlichen Muskeln direkt geschwächt oder entfernt. Auch die Entfernung von Zornesfalten ist möglich. Im Gegensatz zur Botox-Behandlung hat das Stirnlifting einen bleibenden Effekt.

Verfahren:

offenes oder endoskopisches Stirnlifting

Noch vor einigen Jahren erfolgte ein Stirnlifting im Rahmen einer offenen Operation. Diese offene Stirnstraffung basierte auf das Entfernen eines breiten Kopfhautstreifens entlang des Haaransatzes von einem Ohr zum anderen. Aufgrund von sichtbaren bleibenden Narben und einen dauerhaften Verlust des Gefühls der behaarten Kopfhaut kommt immer häufiger ein endoskopisches Operationsverfahren zum Einsatz. Bei dieser narbensparenden Variante werden nur drei bis vier etwas zwei Zentimeter lange Hautschnitte zwischen den Haaren durchgeführt. Ziel des endoskopischen Stirnliftings ist eine natürliche Konturierung der Augenbrauen und eine Entspannung der Stirnmuskulatur für ein gesichtsverjüngendes Aussehen.

Vor dem Stirnlifting:

Vor dem chirurgischen Eingriff erfolgt eine ausführliche Untersuchung mit Fokus auf der Funktion der Lidhebemuskulatur. Des Weiteren sind zur Operationsplanung Fotografien zur Dokumentation erforderlich und alle notwendigen Informationen bezüglich der Krankengeschichte mit möglichen Vorerkrankungen, Allergien und Medikamenteneinnahme des Patienten schriftlich festzuhalten. Der behandelnde Arzt klärt den Patienten über mögliche Risiken und Komplikationen ausführlich vor dem Stirnlifting auf.

Ablauf:

Das Stirnlift kann als offene oder endoskopische Operation erfolgen. Der behandelnde Arzt berät den Patienten bei der Wahl der Methode. Der chirurgische Eingriff der Stirnstraffung erfolgt in Vollnarkose oder Dämmerschlaf und kurzem stationären Aufenthalt. Die endoskopische Methode wird mit drei bis vier kleinen Einschnitten beidseits in Scheitel- bzw. Schläfenbereich ausgeführt. Das Endoskop, welches an einem Monitor angeschlossen ist, wird durch einen Einschnitt eingeführt. Der operierende Arzt erkennt so die Muskeln und das umliegende Gewebe unter der Stirnhaut. Mit einem endoskopischen Instrument, welches durch einen zweiten Einschnitt eingeführt wird, führt der behandelnde Arzt die Präparationen durch. Der Stirnmuskel wird vorsichtig bis etwa an die seitlichen Enden der Augenbrauen abgelöst und kann somit nach kompletter Mobilisation wohl dosiert nach oben bewegt werden. Zur Fixierung der gewünschten Position der Augenbrauen werden an den Einschnitt-Stellen bis zu vier Minibefestigungen (Hautklammern) in der behaarten Kopfhaut in die knöcherne Schädeldecke eingebracht. An diesen Stellen werden die Stirnweichteile an einer neuen Position befestigt.

Die Vorteile dieses minimalinvasiven Eingriffs liegen in der späteren Unsichtbarkeit der Narben durch eine kleine Schnittführung, im wesentlich schnelleren Heilungsprozess im Vergleich zum offenen Stirnlifting und ein eventueller Hautüberschuss kann durch die Elastizität der gesamten Kopfhaut nach oben hin ausgeglichen werden.

Nachsorge:

In den ersten sieben bis zehn Tagen sind Schwellungen und Blutergüsse noch deutlich sichtbar. Mit einer individuell angepassten Schmerztherapie, wenn erforderlich, sowie intensiver Kühlung und Wundpflege wird das Abschwellen des Operationsgebietes beschleunigt, ebenso wie eine Hochlagerung des Kopfes. Eine stationäre Betreuung ist in den ersten zwei Tagen ratsam. Körperliche Anstrengungen sollten für ein bis zwei Wochen vermieden werden.

Risiken:

Das Stirnlifting ist ein chirurgischer Eingriff und mit Risiken verbunden, worüber der behandelnde Arzt die Patienten ausführlich informiert. Mögliche Risiken können Infektionen, Schwellungen, Blutergüsse, vorübergehende Schwächung des Gesichtsnervs sowie ein Taubheitsgefühl der Stirnregion sein. Bei Einhaltung der Anweisungen der behandelnden Ärzte können die Risiken auf ein Minimum reduziert werden.

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Daten und Fakten

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