Überblick

Haartransplantation:

Eine Haartransplantation oder auch Haarverpflanzung ist eine Möglichkeit verlorene Haare, bedingt durch Haarausfall, zu ersetzen. Haarausfall, auch Alopezie genannt, betrifft beide Geschlechter, Männern zu 80% und Frauen zu 40%. Die Ursachen können erblich oder hormonell bedingt sein, aber auch nach einer Chemotherapie hervorgerufen werden. Vor allem bei Männern wird der Haarausfall von genetischen Faktoren beeinflusst.

Betroffene Personen unterziehen sich einer Haartransplantation von Eigenhaar um die verlorenen Haare zu ersetzen. Haarausfall kann ästhetische Bedenken, psychische Probleme und mangelndes Selbstvertrauen hervorrufen. Fülliges und gesundes Haar ist ein Zeichen für Vitalität und Jugend. Insbesondere wenn der Haarverlust durch eine hormonelle Veränderung verursacht wird, ist die Eigenhaarverpflanzung die sicherste Methode.

Vor der Transplantation:

Vor jeder Haartransplantation sind einige grundliegende Dinge mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Es ist zu klären, von welcher Spenderfläche die zu transplantierenden Haareinheiten entnommen werden und welche Methode zur Verpflanzung angewendet wird. Und welche Dichte an Haaren kann überhaupt und soll zum gewünschten Ergebnis führen (Graft-Anzahl). Des Weiteren kann bei der Untersuchung vorab geklärt werden ob der begonnene Haarausfall durch Medikamente aufgehalten werden kann.

Vor der Eigenhaarverpflanzung sollte die Haarlänge mindestens fünf bis acht Millimeter betragen. Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten sollte etwa vierzehn Tage vor dem Eingriff eingestellt und das Rauchen sowie der Kaffee- und Alkoholkonsum ein bis zwei Tage vorher minimiert werden.

Methoden:

Zur Eigenhaarverpflanzung gibt es zwei bewährte Methoden: die FUT-(Follical Unit Transplantation) und die FUE-(Follical Unit Extraction) Technik.

FUT:

Bei der FUT-Technik handelt es sich um eine Haarverpflanzung nach der Streifenmethode. Hierbei wird am Hinterkopf des Patienten ein schmaler Hautstreifen entnommen um die zu transplantierenden follikularen Einheiten (Grafts) zu gewinnen.

Als ersten Schritt fotografiert der behandelnde Arzt den Bereich, wo die Haartransplantation durchgeführt werden soll. In Absprache mit dem Patienten wird der Bereich eingezeichnet und die Stirnhaargrenze festgelegt. Vor der Verpflanzung erfolgt die Rasur der Spenderfläche am Hinterkopf und wird danach örtlich betäubt. Aus dem entnommenen Hautstreifen werden unter dem Mikroskop die zu verpflanzenden Grafts gewonnen, vorbereitet und anschließend in den vorher bestimmten Bereich transplantiert. Es können 3000 bis 3400 Grafts bei einem Eingriff verpflanzt werden. Ein Graft besteht aus bis zu zwei bis fünf Haaren. Die entstandene Narbe, aufgrund der Schnittstellen durch die Entnahme der Spenderfläche, wird von den Haaren des Hinterkopfes verdeckt. Die FUT-Technik ermöglicht eine optimale Haardichte und eine natürliche Wuchsrichtung der neu transplantierten Haareinheiten.

FUE:

Im Gegensatz zur FUT-Methode erfolgt die Verpflanzung hierbei durch die Einzelentnahme von follikularen Einheiten (Grafts) von ausgewählten Bereichen des Körpers. In der Regel wird der Kopf vor der Behandlung vollständig rasiert. Die FUE-Technik ist sehr zeitintensiv, jedoch liegt die Anwachsrate bei fast 100%. Es bleiben keine Narben zurück. Bei einer Behandlung mit maschineller Unterstützung können bis zu 3400 Grafts verpflanzt werden.

Nachsorge:

Nach dem operativen Eingriff muss der Patient für eine Tag einen Verband tragen. Nach etwa zehn Tagen werden die Fäden gezogen und nach acht bis zehn Tagen sind die Verkrustungen an den Einschnitt- und Entnahmestellen verschwunden. Nach der oberflächlichen Heilung beginnen transplantierenden Haarwurzeln mit der Produktion neuer Haare. Daher sollten größere Anstrengungen und sportliche Aktivitäten in den ersten Wochen nach der Verpflanzung vermieden werden. Damit das Wachstum der neuen Haareinheiten nicht beeinträchtigt wird, dürfen Kopfbedeckungen und Haarteile für zwei bis drei Wochen nicht getragen werden. Auch sollte der Besuch von Solarium, Sauna und längeres Sonnenbaden vermieden werden.

Risiken:

Die Haartransplantation ist zwar nur ein kleiner chirurgischer Eingriff, jedoch auch mit Risiken verbunden, worüber der behandelnde Arzt die Patienten vorher ausführlich informiert. Mögliche Risiken können Entzündungen im transplantierten Bereich, Missempfindungen, Spannungsgefühle und eine Abstoßreaktion der verpflanzten Haare sein. Da während der Transplantation die Kopfhaut stark belastet wird, können Schwellungen der Kopfhaut im Bereich der Stirn und der Augen entstehen. Bei Einhaltung der Anweisungen der behandelnden Ärzte lassen sich die möglichen Risiken auf ein Minimum reduzieren.

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Daten und Fakten

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